15.05.2020

Impressionen aus dem Ostseeviertel

Impressionen aus dem Ostseeviertel
Betrachtungsweisen im Spannungsfeld
zwischen urbaner Stadtkultur und natürlicher Umwelt


- Das Projekt -



Im Jahr 2020 werden wir für dieses Projekt durch den Bezirkskulturfonds des Bezirkes Lichtenberg gefördert. Der Projektzeitraum geht von März bis Dezember 2020.

Projektbeschreibung:
Es soll ein Dokumentarfilm entstehen, der bestimmte Facetten des Ostseeviertels in Neu-Hohenschönhausen visuell einfängt und unter dem Blickwinkel des hier besonders hervortretenden Spannungsfeldes zwischen urbaner Stadtkultur und natürlicher Umwelt darstellen soll.

Stühle am Barther Pfuhl im Ostseeviertel in Neu-Hohenschönhausen.
Foto: Uwe Seibt

Allein viele der Straßen in diesem Viertel sind allesamt nach bekannten Städten und Gemeinden im Bezirk Rostock benannt, wie etwa Ribnitz, Zingst oder Ahrenshoop, die bei vielen Bewohnern zumindest Assoziationen zu Wasser und Meer hervorrufen, Assoziationen, die von Anfang an durch bestimmte Fassadengestaltungen (mit maritimen Bildern) unterstrichen wurden. Die Nähe der Wohnhäuser zu teilweise in das Stadtgebiet direkt integrierten Pfuhlen (Barther Pfuhl) bzw. in der Nähe befindlichen Wasserstellen (Dekrapfuhl, Malchower See) unterstützen diesen Eindruck nachhaltig.

Wandmalereien im Ostseeviertel.
Fotos: Thomas Seidel

Das Ostseeviertel in Neu-Hohenschönhausen gehört, im Unterschied zu anderen Stadteilen (zum Beispiel Mühlengrund), zu den medial eher weniger beachteten Orten des Bezirks. Doch gerade dieses Viertel bietet mit einer bestimmten Verquickung der urbanen Plattenbau-Stadtkultur und der besonderen Nähe zur Natur auch ein besonderes Umfeld. Ein zentraler Fokus des Dokumentarfilms liegt darauf, Besonderheiten des Ostseeviertels darstellen, wo die Verquickung von Architektur und Natur besonders zutage treten (u. a. anhand von speziell geschaffenen Kunstwerken).

Wandmalerei an einem Punkthochhaus in der Zingster Straße.
Fotos: Thomas Seidel

Gerade das Ostseeviertel zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass von Anfang an bis in die jüngste Vergangenheit Künstler sich gerade dieses Bezugs bewusst wurden und diese auch dargestellt haben. Zum Beispiel unter anderem: „Vier Plastiken für vier Hochhäuser“: Künstler: Achim Kühn (1998), stellen die vier Jahreszeiten dar: Frühling („Regenbogen“), Sommer („Gräser im Wind“), Herbst („Regentropfen“), Winter („Schneekristall“); „Kranichbrunnen“: Künstler: Sonja Eschefeld (1987); die nicht mehr existierende Plastik „Seelöwen“: Künstler: Wolfgang Stübner (1993).

https://platten-art-en.blogspot.com/2013/07/rundgang-karte-iii.html
Rundgang Karte III: Ostseeviertel (Neubaugebiet Zingster Straße).

Ähnliches finden wir nicht nur im Außen, sondern auch im Innen, so im Nachbarschaftshaus in der Ribnitzer Straße 1. Zum Beispiel ist der untere Flur mit „Wasserelementen“ gestaltet (wellenförmige blaue Wandgestaltung), Bürger wurden immer wieder aktiv, so hat Frau Dorothee Groth, unter anderem den Barther Pfuhl „umhäkelt“ um auf dessen Bedeutung aufmerksam zu machen.

Im Film soll genau dieses oben beschriebene Zusammenspiel von Natur und urbaner Kultur auf verschiedenen Ebenen im Ostseeviertel beschrieben werden. Angestrebt wird die Aufnahme bestimmter in dieser Hinsicht aussagekräftiger Orte zu verschiedenen Jahreszeiten, so dass auch visualisiert wird, wie sich die Naturveränderung rein optisch auf die Wohnbauten, aber auch auf die Kunstwerke, auswirkt, was zu einer anderen Wahrnehmung beim Betrachter führen wird.
Interviews, die genau diese unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen, des Zusammenspiels von Natur und urbaner Kultur im Ostseeviertel thematisieren, ergänzen das Filmmaterial. Dabei sollen Vertreter unterschiedlicher Profession und Herkunft (auch explizit Migranten) zu Wort kommen.

Die Begleitbroschüre will das im Film Dargestellte nicht einfach wiederholen, sondern versuchen, dieses Material zu erweitern. So sollen zum Beispiel einzelne Kunstwerke näher beschrieben und vor allem noch die historische Dimension hinzugefügt werden.


Links:


Gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg, Amt für Weiterbildung und Kultur.

Bezirkskulturfonds Lichtenberg Berlin

 
   

Fotografische Impressionen

Impressionen aus dem Ostseeviertel
Betrachtungsweisen im Spannungsfeld
zwischen urbaner Stadtkultur und natürlicher Umwelt


- Fotografische Impressionen -





Barther Pfuhl - April 2020 - Karte: Google-Maps. [1]




Berl - April 2020 - Karte: Google-Maps. [1]


Wustrower Park - April 2020 - Karte: Google-Maps. [1]


Natur & Mensch - April 2020. [1]


Fotografische Impressionen:

Fotos:
  1. Thomas Seidel
  2. Uwe Seibt

Links:


Gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg, Amt für Weiterbildung und Kultur.

Bezirkskulturfonds Lichtenberg Berlin

 
   

14.05.2020

Prerower Platz & Zingster Straße

Impressionen aus dem Ostseeviertel
Betrachtungsweisen im Spannungsfeld
zwischen urbaner Stadtkultur und natürlicher Umwelt


- Prerower Platz & Zingster Straße -



Der Haupteingang in das Ostseeviertel - Kreuzung Falkenberger Chaussee - Zingster Straße - Juni 2020. [1]


Der Brunnen der Jugend von Senta Baldamus (1975/2002) - April 2020. [1]


Die Zingster Straße, die Hauptstraße des Ostseeviertels - April 2020. [1]


Der Frühling bringt frisches Grün in die Zingster Straße - April 2020. [1]


Das gewaltige Sandsteinsofa von Gertreiner Büttner (1990) - April 2020. [1]


Das Sofa der Nadelhexe Sigena (2020) - Juli 2020. [1]


Die Plastiken Die vier Jahreszeiten von Achim Kühn (1998) - April 2020. [1]


Der Schalenbrunnen vor der Schwimmhalle, Zingster Straße von Herbert Dreiseitl (1993) - April 2020. [1]


Das Ostseeviertel wird bunt - Nadelhexe Sigena - Juli 2020. [1]


Der Prerower Platz als "Zentrum" von Neu-Hohenschönhausen - Mai 2020. [1]


Es lohnt sich immer ein Blick in die Höfe der Häuserzeilen.
Hauptmerkmal: viel Grün und Spielplätze - Mai 2020. [1]


Fotografische Impressionen:

Fotos:
  1. Thomas Seidel
  2. Uwe Seibt

Links:


Gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg, Amt für Weiterbildung und Kultur.

Bezirkskulturfonds Lichtenberg Berlin