01.05.2019

Wartenberger Feldmark

Landschaftspark
Wartenberger Feldmark



Nördlich von Neu-Hohenschönhausen / Wartenberg, östlich von Malchow und süd-östlich der B2 Richtung Dreieck Barnim sowie süd-westlich von Lindenberg und westlich von Falkenberg befindet sich die Wartenberger Feldmark, ein Landschaftspark am Rande von Berlin. Dieses Gebiet ist eine Mischung aus landwirtschaftlich genutzten und bewaldeten Fläschen (Wald 2000).
Dieser ist ein Teil der Parklandschaft Barnim, einem Naherholungsgebiet, welches seit 1994 im Nord-Osten von Berlin entwickelt wird.

Kennzeichnungen der grünen Hauptwege Nr. 6, 13, bzw. 16 südlich bzw. nördlich der Wartenberger Feldmark,
manchmal auch etwas sehr versteckt und schwer zu sehen.

Wer die Grünen Hauptwege
erwandert, kann hier einen kleinen Abstecher zu "Platten-ART-en" (Kunst in der Plattenbau-Großsiedlung) und durch eine reizvolle Landschaft (Landschaftspark Wartenberger Feldmark) unternehmen.


Landschaftspark Wartenberger Feldmark
Landschaftspark Wartenberger Feldmark in Google-Maps.

Der hier beschriebene Weg  kann auch als Erweiterung unseres Kultur-Rundgangs (Karte IV) durch Neu-Hohenschönhausen angesehen werden. Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Wartenberg (S75, Bus 256) und das davon in rund 500 Meter sich entfernt befindliche Japanische Tor im Japanischen Kirchgarten.
Geht der Besucher bei Sonnenaufgang durch das Eichentor, sollen sich nach alter japanischer Überlieferung, seine geheimen Wünsche erfüllen. [1]

Japanisches Tor im Japanischen Kirchgarten.

Nicht nur bei schönem Wetter lohnt sich ein Spaziergang durch die Wartenberger Feldmark (ca. 210 Hektar groß). Hier kann man auf einem ca. 4 km langen Rundweg zu Fuß als SpaziergängerIn oder JoggerIn, allein oder in der Gruppe oder mit Hund gut unterwegs sein. Nimmt man auch noch die Querwege dazu, so kann man gute 7 km zurücklegen.
Natürlich bietet sich die Bewältigung der Wege auch gut mit dem Rad an. Auf einigen Teilstrecken kann man auch mit Roller und Skates (Inline und Boards) gut unterwegs sein. Ein Skatepark lädt zusätzlich mit vielen Obstacles ein.
Auch für die Kleinen gibt es auf diversen Spielplätzen viel Bewegungsmöglichkeiten und Grund zum Austoben.

Spielplätze und Skatepark entlang des Hechtgrabens am Rand des Landschaftsparks.

Wer sich aufmerksam durch den Landschaftspark bewegt, kann viel Interessantes in Flora und Fauna erblicken. An allen Ecken und Wegen zwitschert, piepst, krächzt und muht es anders. Auch scheue Tiere sind gut zu beobachten. Große und kleine Blüten in vielen Farben erfreuen das Auge.

Nicht nur die allgegenwärtigen Spatzen und Krähen, auch viele Meisenarten sowie andere Sing- und Greifvögel
sowie Enten gibt es zu sehen. Wer die Augen gut aufhält, kann auch Rehe, Hasen und Schmetterlinge beobachten.

Beliebt ist die Wartenberger Rinderkoppel mit den Schottischen Hochlandrindern.

Ein weiter Blick in das brandenburgische Land oder in die klein wirkende Großstadt Neu-Hohenschönhausen geben Entspannung und Ruhe. Verweilplätze an den Wegen bieten Sitzgelegenheiten für ein Verschnaufen und laden auch zu einem kleinen Picknick ein. An der Landmarke ist ein Grillplatz eingerichtet. Das Säubern nach Benutzung sollte für jeden, der diesen Platz genutzt hat, eine Selbstverständlichkeit sein!

Bänke zum Ausruhen am Rande der Wege.

Auch Kunst ist hier zu finden - eine Windskulptur, die mit den Silhouetten der drei Dörfer verziert ist: Malchow, Wartenberg, Falkenberg.

Windskulptur mit den Silhouetten der drei Dörfer.

Auch im Sommer gibt es viel zu erkunden und zu sehen entlang des Hechtgrabens - Weiß, Blau und vor allem Gelb sind die vorrangigen Blütenfarben.

Die Wartenberger Feldmark entlang des Hechtgrabens im Sommer.


Zum Spaziergang


Am besten, Sie machen sich selbst auf den Weg ... 

Landschaftspark Wartenberger Feldmark - Rundweg



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Wer wirft solche Unmengen Verpakungsplastik in den Hechtgraben?


Fotos:
  • Fotos und Aufbereitung der Karten: Thomas Seidel

Quelle:
  1. Felder-Tour. Lichtenberger Wanderungen (8) herausgegeben vom Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr, Umwelt- und Naturschutzamt; Arbeitskreis Umwelt und Bildung Lichtenberg. 2017.

Links:
 

   

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